Der optimale Header für dein LinkedIn-Profil – Tipps für maximale Wirkung
- Alexandra Zilke
- 13. März
- 4 Min. Lesezeit
Wenn du LinkedIn nutzt, um dich professionell zu präsentieren, ist der Header eines der wichtigsten Elemente auf deinem Profil. Der Header ist der Bereich hinter deinem Profilbild, und auch wenn viele ihn oft unterschätzen, hat er einen enormen Einfluss auf die Wahrnehmung deines Profils. Hier zeigst du mit einem starken visuellen Element, wer du beruflich bist. Ein gut gestalteter Header kann deine Sichtbarkeit steigern und dafür sorgen, dass Besucher neugierig auf mehr werden. Doch wie machst du ihn wirklich einzigartig und wirkungsvoll?

Warum dein Header zählt
Auf LinkedIn erhält dein Profil sofort die Aufmerksamkeit von Besuchern – und das Bild sowie der Header sind die ersten visuellen Elemente, die ins Auge fallen. Hier gilt: Der erste Eindruck zählt. Ein durchdachter Header sorgt dafür, dass du direkt einen professionellen und dennoch authentischen Eindruck hinterlässt.
Stell dir vor, jemand besucht dein Profil. Ihr Blick wandert vom Profilbild über deinen Header und dann weiter zu deinem Namen und deiner Headline. Wenn dein Header klar und ansprechend ist, weckt er Interesse und sorgt dafür, dass der Betrachter tiefer in dein Profil eintaucht. Ein schlecht gestalteter Header könnte hingegen dazu führen, dass du übersehen wirst.
So gestaltest du einen starken Header
Der Header ist deine Chance, Professionalität und Persönlichkeit visuell zu vereinen. Mit diesen Best Practices holst du das Maximum heraus:
1. Wähle das richtige Bild
Der Header sollte zu deiner beruflichen Identität passen. Du kannst ein eigenes Bild verwenden, das deine Branche widerspiegelt – etwa ein aussagekräftiges Landschaftsbild für kreative Berufe oder eine inspirierende City-Szene für den Bereich Business & Management. Ein neutraler Hintergrund oder ein einfaches, elegantes Design kann ebenfalls sehr effektiv sein.
Der Header sollte zudem eine gute Auflösung und klare Farben haben, damit er professionell aussieht. Achte darauf, dass dein Header nicht zu überladen ist und Platz für deine Headline und andere Profilelemente lässt.
2. Achte auf die Maße
Die optimale Größe für einen LinkedIn-Header ist 1584 x 396 Pixel. Diese Maße sorgen dafür, dass dein Header auf allen Geräten korrekt dargestellt wird. Auf kleineren Geräten oder in unterschiedlichen Display-Modi könnte ein nicht optimierter Header unscharf oder verzerrt erscheinen.
3. Sende eine klare Botschaft
Nutze deinen Header, um eine klare berufliche Botschaft zu vermitteln. Anstatt den Header als rein dekorativen Bereich zu verwenden, sollte er deine Kernkompetenzen, Ziele oder ein Projekt, an dem du arbeitest, hervorheben. Beispielsweise könntest du den Header mit einem Text versehen wie: „Experte für nachhaltiges Marketing“ oder „Digital Transformation Strategist“.
Diese Botschaft kann, wie deine Headline, dein persönliches Markenimage unterstreichen und deine Profilbesucher direkt auf dein Fachgebiet fokussieren.
4. Bleib professionell und ansprechend
Dein Header ist ein visueller Teil deines Profils. Halte das Design professionell, schlicht und dennoch kreativ. Vermeide übermäßige Texte oder zu auffällige Designelemente. Dein Ziel ist es, Professionalität und Klarheit zu vermitteln.
5. Zeig Persönlichkeit
Falls du in einer kreativen Branche arbeitest, kannst du gerne mit Farben und Designs experimentieren. Doch für die meisten Berufsfelder ist es ratsam, einen Header zu wählen, der eher auf professionelle, aber ansprechende Weise minimalistisch ist. Ein subtiler Hinweis auf deine Persönlichkeit oder Interessen kann aber auch eine nette Note geben – z.B. ein kleines, professionelles Zitat oder ein Symbol, das deine Karriereziele unterstreicht.
Inspiration aus der Praxis
in guter Header spricht für sich – hier ein Beispiel:

In meinem eigenen Header habe ich mit kräftigen Markenfarben (#FCFB71 für den Hintergrund und #80AD77 für den Text und einige Formen) gearbeitet, um mein berufliches Angebot visuell zu kommunizieren. Die Formen, die sich in #EBD1FE und #ABE69E abheben, verleihen dem Header eine subtile Dynamik und Leichtigkeit. Der Slogan „From Chaos to Clarity – Strategy & Operations that work“ vermittelt nicht nur meine Expertise, sondern auch, wie ich meinen Kunden helfe. Die dynamischen, dreieckigen Formen fügen eine moderne Note hinzu und verleihen dem Design einen klaren, strukturierten Look – ohne dass es zu überladen wirkt.
Praktische Gestaltungstipps
Weniger ist mehr: Dein Header sollte nicht mit zu vielen Informationen vollgepackt sein. Weniger ist mehr.
Markenfarben nutzen: Achte darauf, dass der Header zu deinem Branding passt, wenn du eine persönliche Marke aufgebaut hast.
Verwende Tools zur Gestaltung: Wenn du keine Designkenntnisse hast, kannst du Tools wie Canva oder Adobe Spark nutzen, die dir helfen, ein professionelles Header-Bild zu erstellen.
Teste dein Header-Bild: Lade das Bild hoch und überprüfe, wie es auf verschiedenen Geräten aussieht, um sicherzustellen, dass es überall gut wirkt.
Beispiele für erfolgreiche Header
Hier sind ein paar inspirierende Beispiele für LinkedIn-Header:
Ein Grafikdesigner könnte einen Header verwenden, der ein minimalistisches Design mit klaren geometrischen Formen zeigt und den Text „Kreative Lösungen für digitale Marken“ enthält.

Ein IT-Consultant könnte ein futuristisches Bild von einer Stadt bei Nacht als Header wählen, das für technologische Innovation steht, begleitet von dem Text „Expertin für Cloud-Lösungen und IT-Strategie“.

Ein Marketingleiter könnte einen Header mit einer Grafik wählen, die Wachstum und Veränderung darstellt, zusammen mit dem Text „Marketing-Strategien, die Unternehmen skalieren“.

Dein Header als Türöffner
Ein sorgfältig gestalteter Header kann auf LinkedIn den entscheidenden Unterschied machen. Nutze diesen Bereich, um sofort eine klare und professionelle Botschaft zu senden und deine Expertise visuell zu unterstreichen. Denke daran, dass der Header nicht nur ein dekoratives Element ist, sondern ein mächtiges Werkzeug, um sich von anderen abzuheben.
Dein Header sollte dein Profil ergänzen, deine Markenidentität stärken und vor allem die Menschen ansprechen, die dir neue berufliche Chancen eröffnen können.
Weitere wertvolle Tipps zur LinkedIn-Profil-Optimierung:
Falls du das Thema LinkedIn-Profil-Optimierung vertiefen möchtest, schau dir auch meinen Post zum Thema "Erfolgreiches LinkedIn-Profil erstellen und optimieren" an, in dem ich tief in die Grundlagen der Profilgestaltung eintauche.
Und wenn du noch weitere praktische Tipps zum LinkedIn-Profilbild suchst, wie du es professionell gestaltest und welche Fehler du vermeiden solltest, lies dir meinen Post zu diesem Thema durch: "„In der Kürze liegt die Würze“ – Deine LinkedIn-Headline als Markenbotschaft".
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